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14. Januar 2010 - www.WAZ.de Närrischer Sturm auf die WAZ
Die Stürme auf die Burg Vondern und das Rathaus haben närrische Tradition, aber auch die
jecke Eroberung der journalistischen Schreibstuben gehört schon lange Jahre zu den Obliegenheiten der Tollitäten. Am Mittwoch hielt Marco I. Einzug die WAZ-Redaktion.
Auf mehr als 200 Termine wird er kommen, sagt Marco I. Aber der Prinz Karneval von Groß-Oberhausen und sein Team wirkten gestern beim Besuch in der WAZ-Redaktion so entspannt, als sei der Karneval selbst dann noch für sie die schönste Nebensache, wenn die Auftritte bis in den späten Abend nahtlos ineinander übergehen. "Wir sind gut drauf, es gibt keinerlei Spannungen, wohl auch, weil wir ja schon seit Jahren bei den Blauen Funken gemeinsam im Karneval aktiv sind." Für die heiße Phase der 5. Jahreszeit, die sich Termin um Termin ankündigt, wünscht Marco für sich und seine Mitstreiter natürlich Gesundheit. Und für den Straßenkarneval mit den beiden großen Umzügen in Osterfeld und Alt-Oberhausen als Höhepunkt trockenes Wetter mit Sonnenschein. Für den Endspurt ab Altweiberfastnacht (11. Februar) nimmt das Team Urlaub bis Aschermittwoch, "aber wir haben auch Gott sei Dank alle Jobs, wo wir bis dahin die meisten Termine ohne besondere Einbußen am Arbeitsplatz wahrnehmen können." |
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14. Januar 2010 - www.KURinNRW.de Süßes gegen Deftiges
Samstag Abend war es soweit. Ein knappes Jahr Spannung war vorbei. Marco I. und sein - damals noch designiertes Team - hatten Gesellschaftsintern die Blauen Funken dazu aufgerufen Bonbons zu sammeln. Wie? Ganz einfach, bei jedem Einkauf ein Tütchen mitkaufen und sammeln. So ein Tütchen belastet schließlich niemanden bei seinem wöchentlichen Einkauf, wohl wahr, aber es gehört schon eine gehörige Disziplin für Naschkatzen dazu, dieselben Leckereien für den Zweck unangetastet zu lassen. Ein knappes Jahr lang sammelten die Blauen Funken also, wann immer sie daran gedacht haben. Einige erledigten diese Sammelaktion offenbar - wortgetreu - gesammelt, sprich auf einmal.
Letzten Samstag war es denn soweit, das Prinzenteam und Marco I. höchst selbst, empfigen die Gaben der Gesellschaft im Bismarck-Eck, völlig inoffiziell und tauschten Kamelle gegen Erbsensuppe. Da staunten anwesende Gäste an der Theke nicht schlecht, und auch der Prinz bekam grosse Augen. Dreihundertsechsund-dreißigkommaviernull Kilo (336,4 KG) Bonbons, Schokolade, Popkorn, Plüschtiere, also alles was gern am Wegesrand des Zuges von Jecken und Narren gefangen wird, kamen zusammen. "Mit soviel hat keiner von uns gerechnet." bestätigte Minister Sascha, als das ganze Team erfreut in dem Wurfmaterial wühlten. Harald F.Neumann |
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06. Januar 2010 - www.wochenanzeiger-oberhausen.de Prinzen-Treff beim Wochenanzeiger!
Stadtprinz Marco I, die Kinderprinzen Chantal I und André I sowie das Dreigestirn der KG "Dampf drauf" waren jetzt wieder Gäste beim Prinzentreff des Wochen-Anzeigers. Die Karnevalisten nutzten die Gelegenheit, mehr über die Arbeit einer Redaktion zu erfahren und sich über die karnevalistische Berichterstattung auszutauschen. Dazu gab es reichlich Orden. Mehr in der Ausgabe vom 9. Januar.
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28. November 2009 - www.KURinNRW.de Burg fällt im Feuersturm Sesterzen und Salami zum Opfer
Da gibt es eine Geschichte, die erzählt das weiland anno dazumal, als die Truppen Napoleons vor den Mauern der Stadt Köln aufmarschierten, sich die Kölner auf den Mauern ihrer Stadtwehr versammelten um das Schauspiel dieser bunten Truppen und des Aufmarsches zu erfreuen. Als schließlich Napeleons Marschälle das Feuer eröffneten sollen die Kölner ihnen entsetzt zugerufen haben "Seid ihr verrückt? Seht ihr nicht das hier Leute stehen?"
Eine nette Geschichte? Man könnte glauben, diese Artilleristen waren an der Burg zu Vondern. Marco I., Willens und bereit mit gewaltigen Heerschaaren an Narren und Jecken dieses letzte Widerstandsnest zu erobern, war auf donnerndes "Helau" angewiesen. Der klägliche Mörser der Verteidiger bellte in der Nacht wie ein Dackel mit Zahnschmerzen, munter donnerten die Kanonen von Ratingen zielsicher an allem Vorbei und in die Nacht und beleuchteten mit gewaltigen Feuerlanzen den Weg den die Sturmtruppen nehmen sollten, ihre Rauschwaden hüllten den Burggraben in romantischen Nebel. Und sie donnerten und bellten noch lange Zeit, als die Feldherren Marco I. und Axelix von GOK bereits über die Übergabe feilschten. Die römisch blauen Funken Spione hatten natürlich längst in Erfahrung gebracht was die vom Stamme der Blau Gelben Hastenixdannkriegstenix im Ältenstenrat beim Thing zu Matecki beschlossen hatten: Treffen wir die Eroberer da wo es weh tut! Und Marco I., klug und umsichtig war für alle Fälle gerüstet. Neben den Kanonen und Garden war er gar mit karthagischen Spass-Elefanten der rotblau Rothebusch angerückt. Aber, den Schlüssel zum Sieg schleppten seine Legionen herbei. Schatzkisten voll Spezereien, Schokoladen-Sesterzen, römische Salami und hochprozentiges gegen Cholesterin, zänkische Weiber und lange Nächte. Der Triumphirator der Narretei schaffte es selbst in dieser heiklen Situation ohne einen Tropfen des edlen Getränkes zum friedlichen Helau zu verschlabbern das Volk zu Vondern zu erobern. Er verwöhnte die tapferen Recken derer jenseits des Kanals mit Hopfen und Malz und ägyptischen Bauchtänzerinnen denen viele Lichter aufgegangen waren, und als Axelix von GOK fast den Tränen nahe die Burg übergab, naschte auch die ein oder andere Thusnelda westfälischen Geblütes exotischen Kakao. Zum Siege des Imperators Marco I. wurde sogleich zur Befriedung der wilden Stämme ein gemeinsamer Feldgottesdienst vom Prälaten Emil Breithecker abgehalten. "Auch Gott hat Humor" ist die Botschaft, die der Prälat seit jeher als Missionar bis an den Limes zu Bottrop trug und so labte sich das Volk am Ende unter nicht ganz sternenklarem Himmel an in Zwiebeln geschmorter Schweine. Und da keinerlei Gesang erklang beim Zapfenstreich der Legionen, kann beruhigt davon ausgegangen werden, das irgendein kluger Mann Troubadix an einen der mächtigen Türme der Burg gefesselt und geknebelt hat. Harald F.Neumann |
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28. November 2009 - www.NRZ.de Zaubertrank erobert die Burg
Am Vorabend des ersten Advent feierten die Karnevalisten letztmals in diesem Jahr. Es gab viel zu sehen und zu hören beim 25. Sturm auf die Burg Vondern.
Ungewisse zehn Minuten lang schienen sich die Fronten verwischt zu haben, selbst routinierte Kriegsberichterstatter blickten sich an in einer Mischung aus Rat- und Fassungslosigkeit: Grün-Weiße Osterfelder und Blau-Gelbe Vonderner sah man da vor den Toren der von ihnen zu verteidigenden Burg Vondern, während sich Weiß-Rote Oberhausener und Blau-Weiße Styrumer schon im Innenhof der Burg zu schaffen machten. Ranküne und Kriegslist, Verrat und Verderbtheit? Nichts dergleichen: Die einen folgten dem Ruf des "Zaubertrankes", die anderen wollten nicht länger im Pulverdampf ausharren - und so fand ganz allmählich, doch letztlich unter klingendem Spiel der Sturm auf Burg Vondern ein Ende - und damit auch die Karnevalszeit, denn begonnen hat nun der Advent. Ein buntes Scharmützel-Schauspiel lieferten sich Belagerer und Belagerte am Samstasgabend wieder, und wäre nicht das Rauschen der nahen Autobahn gewesen, wer weiß: Vielleicht wäre Vonderns sagenhafter "Grüner Ritter" in seiner Gruft erwacht und hätte mitgetan. Es gab nämlich was zu sehen und zu hören, was zu trinken und zu essen beim mittlerweile 25. Sturm auf die Burg. Das es jetzt "25:0 für uns" steht, wie Hauptausschuss-.Vizepräsident Bernd Schur feststellte, stand zwar schon vorher fest, scheint aber immer wieder ungewiss. Die KG Blau-Gelb Vondern hatte schließlich den "Grünen Ritter" und die GOK auf ihrer Seite, bevor aus der fast nächtlichen Dunkelheit die mächtigen Scharen des Prinzen auftauchten. Nicht nur, dass Marco I. seine Prätorianer-Garde von den Blauen Funken um sich geschart hatte, auch die Rot-Blau Gemeinschaft aus Rothebusch hatte den Osterfelder Verbund verlassen und beteiligte sich vehement am Feldzug gegen die mächtige Burg. Einen Elefanten und ein Schlachtross - aus PappmacheŽe zwar nur, doch sehr gewaltig - hatten sie mitgeführt, und weil aus Ratingen und Hamborn und Essen auch noch kampfbereite Karnevalisten gekommen waren, mussten die Einheimischen alsbald die Chancenlosigkeit ihrer Verteidigung einsehen. Da blitzten und bollerten die Kanonenschläge der Ratinger Hilfstruppen noch, als GOK und Blau-Gelb auf das "Zaubertrank"-Angebot des Prinzen eingingen, der ganz viele Fläschchen davon mitgebracht hatte, damit niemand erfrieren musste und alle noch lange ausharrten. Prälat Emil Breithecker hielt wieder eine Andacht ab, bezog den Prinzen und den Hofstaat mit ein und bat vor allem um eine friedliche und anständige Session: "Damit am Aschermittwoch jeder Narr und jede Närrin mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen kann." |